Naher Osten

Beirut. CC/Wikimedia Commons/leba12

Der Kirchenbund verfolgt aufmerksam die politische und religiöse Entwicklung im Nahen Osten, die sich rasch auch auf vergleichbare Debatten in der Schweiz auswirkt. Er ist überzeugt, dass die verschiedenen Probleme, die häufig die Schlagzeilen der Medien zu dieser Region beherrschen (der israelisch-palästinensische Konflikt, der Terrorismus, die Religionsfreiheit, „der arabische Frühling“, die Kriege usw.), eng miteinander verflochten sind. Daher empfiehlt sich ein regionaler Ansatz, auch im Hinblick auf die Situation der Kirchen. In diesem Sinne unterhält der Kirchenbund Arbeitsbeziehungen zur Gemeinschaft evangelischer Kirchen im Mittleren Osten (FMEEC). Seit seinem Delegationsbesuch im Herbst 2010 bei Partnern im Libanon, in Syrien, Jordanien und Israel/Palästina hat der Kirchenbund seine Beziehungen im Nahen Osten intensiviert. Besuche, Unterstützung, Einladungen sowie Teilnahme an wichtigen Anlässen und Konferenzen fanden seitdem statt, insbesondere mit der Presbyterianischen Kirche in Ägypten (Nilsynode), mit dem FMEEC, mit der Nationalen Evangelischen Synode Syrien-Libanon NESSL, mit der Union armenischer-evangelischer Gemeinden im Nahen Osten (UACNE) und dem Armenisch-orthodoxen Patriarchat von Kilikien (Catholicos Aram I). Nach einer Pilotphase hat der Kirchenbund das HEKS 2018 gebeten, in Ergänzung zur langjährigen Partnerschaft mit DM-échange et mission (Programm von Action Chrétienne en Orient ACO) Partnerschaftsprogramme mit dem FMEEC, der NESSL und der UACNE in der Region zu entwicklen.